Solaranlagen

Nutzen Sie die Kraft der Sonne! Von der Planung bis zur Inbetriebnahme – wir bauen modernste Photovoltaikanlagen für Sie.

Die Reusser Dach und Fassaden AG plant, installiert und nimmt Photovoltaik (PV-Anlagen) in Betrieb. Mit fundiertem Fachwissen und langjähriger Erfahrung bieten wir Ihnen zuverlässige und effiziente Lösungen. Als zertifizierter Installationsbetrieb für PV-Anlagen sind wir Installations- und Servicepartner der namhaften europäischen Wechselrichterhersteller Fronius, Kostal und SMA.

Wir engagieren uns aktiv in der Ausbildung und bilden Lernende im Beruf Solarinstallateur/in EFZ aus. Unser Interesse an den neuesten technischen Entwicklungen ermöglicht es uns, für Sie maßgeschneiderte Lösungen für Stromproduktion, Speicher und Verbrauchssteuerung zu finden.


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Unsere Leistungen

Konzept & Planung

Wir analysieren Ihre Anforderungen, wie Strombedarf, Eigenverbrauchsoptimierung und Speichermöglichkeiten, und planen die optimale Anlage für Ihr Dach. Dabei beraten wir Sie umfassend bei der Auswahl der passenden Anlageteile und des Zubehörs.

Montage

Gemeinsam mit unseren Partnern für Elektroinstallationen montieren wir alle Anlageteile fachgerecht. Von der Unterkonstruktion zu den Solarmodulen auf dem Dach, vom Wechselrichter bis zum bidirektionalem Stromzähler im Technikraum.

Inbetriebnahme

Wir übernehmen für Sie alle Anmeldungen, Gesuche und Beglaubigungen. Zudem prüfen wir Ihre Anlage, programmieren Verbrauchersteuerungen und sorgen für eine reibungslose Inbetriebnahme.

Service und Unterhalt

Solaranlagen sind äußerst wartungsarm. Sollte dennoch einmal eine Reparatur oder ein Gerätetausch erforderlich sein, stehen wir Ihnen als zuverlässiger Servicepartner zur Seite. Zusätzlich bieten wir die professionelle Reinigung der Module auf Ihrem Dach an.


Angebaute PV-Anlagen

Angebaute PV-Anlagen werden mit einer Aluminium-Unterkonstruktion auf dem Dach befestigt, ohne das bestehende Deckmaterial zu entfernen. Besonders geeignet für die Montage sind Falzziegel, Dachschiefer, Profilbleche und Flachdächer. Die PV-Module werden entweder an die Unterkonstruktion geklemmt oder direkt in Profilschienen eingelegt.

Aufdach-Anlagen sind ideal für bestehende Dächer mit einer intakten Eindeckung. Sie überzeugen durch Wirtschaftlichkeit, hohe Leistungsfähigkeit und einfacher Wartung.


Integrierte PV-Anlagen

Integrierte PV-Anlagen übernehmen die Funktion der Dachhaut und ersetzen das Deckmaterial vollständig. Die Dachfläche kann mit Blindmodulen oder mit herkömmlichem Deckmaterial über Anschlussbleche geschlossen werden.

Indach-Anlagen sind äußerst robust und erfüllen höchste Anforderungen an Wind- und Schneelasten, was sie ideal für alpine Regionen macht. Dank ihrer Ästhetik eignen sie sich besonders gut für den Einsatz auf denkmalgeschützten Gebäuden.


Wechselrichter und Speichersysteme

PV-Module wandeln Sonnenlicht mittels des photoelektrischen Effekts in Gleichstrom um. Dieser Gleichstrom wird durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt, damit er im Haushalt genutzt oder ins Schweizer Stromnetz eingespeist und ans Energieunternehmen verkauft werden kann.

Für die Anforderungen in der Schweiz haben sich insbesondere zwei Bauweisen von Wechselrichtern bewährt.

Strangwechselrichter

Strangwechselrichter betreiben mehrere parallel angeschlossene Modulstränge mit bis zu 24 Modulen pro Strang. Sie sind mit Steuerungen (MPP-Tracker) ausgestattet, die sicherstellen, dass jeder Strang im maximalen Leistungspunkt arbeitet. Unterschiedliche Dachausrichtungen und Neigungen können dabei von separaten MPP-Trackern optimal gesteuert werden.

Strangwechselrichter sind jedoch nicht notstromfähig und erzeugen bei einem Stromausfall keinen Strom. Sie eignen sich besonders für mittlere bis große Anlagen mit einer Leistung von 20 bis 250 kW. Auch bei kleineren Anlagen werden sie eingesetzt, wenn kein Stromspeicher benötigt wird oder sie als Ergänzung zu einem Hybrid-Wechselrichter dienen.

Hybrid Wechselrichter

Hybridwechselrichter sind Strangwechselrichter, die zusätzlich mit einem Batterieladeregler sowie Notstrom- und Ersatzstromfunktionen ausgestattet sind. Sie können sowohl Solarmodule als auch Stromspeicher betreiben und zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, bei einem Stromausfall entweder einen Notstrompunkt oder – in Kombination mit einer Batterie – Ersatzstrom für das gesamte Haus bereitzustellen.

Hybridwechselrichter eignen sich besonders für kleinere und mittlere Anlagen bis 20 kW. Bei größeren Anlagen können sie auch als ergänzende Batteriewechselrichter eingesetzt werden.

Energiespeicher

Batterien speichern Strom als chemische Energie und geben ihn bei Bedarf wieder ab. Sie erhöhen den Eigenverbrauch und steigern dadurch die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Zudem gleichen sie Leistungsspitzen aus, liefern gespeicherten Sonnenstrom zuverlässig bei Nacht und sorgen im Falle eines Stromausfalls für Energieversorgung.

Stromspeicher sind besonders in Versorgungsgebieten sinnvoll, in denen die Unterschiede zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis des Stroms groß sind.


Steuerungen

Intelligente Steuerungen helfen, den Energieverbrauch im Haushalt optimal auf die produzierte Sonnenenergie abzustimmen. Zudem erfassen und visualisieren sie Energiedaten für Abrechnungszwecke. Viele Standardanforderungen werden bereits durch die integrierten Systeme der Wechselrichter abgedeckt.

Für komplexere Lösungen setzen wir auf individuell angepasste Loxone Miniserver, die wir speziell auf Ihre Bedürfnisse abstimmen.

Verbrauchsoptimierung

Große Verbraucher wie Boiler, Wärmepumpen oder Elektroautos können gezielt mit dem Überschuss aus der Sonnenstromproduktion betrieben werden. So wird überschüssiger Strom nicht ins Netz exportiert, sondern sinnvoll genutzt, beispielsweise zur Erzeugung von Warm- oder Heizwasser. Ähnlich funktioniert es beim Laden von Elektroautos: Diese können so gesteuert werden, dass ausschließlich überschüssiger Strom verwendet wird.

Die beiden Grafiken zeigen die Produktions- und Verbrauchsdaten einer PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus an einem wechselhaften Wintertag. Obwohl die Leistung stark schwankt, passt sich die Warmwasserproduktion dynamisch an die Stromerzeugung an.

Stromabrechnung

Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) entsteht, wenn mehrere Verbrauchsstellen sich zusammenschließen, um gemeinsam die Energie aus einer Solaranlage zu nutzen. Typische Anwendungsfälle sind ZEVs unter Stockwerkeigentümern und Mietern. Wir erstellen für Sie das Messkonzept, unterstützen bei der Anmeldung beim Energiewerk und stellen alle abrechnungsrelevanten Daten digital zur Verfügung.


Gemeinde-Anmeldung

3 Einträge
In den allermeisten Fällen ist eine Solaranlage bewilligungsfrei und muss lediglich bei der Gemeinde gemeldet werden. Im Kanton Bern erfolgt dies zentral über das elektronische Baubewilligungssystem (eBau). Reusser übernimmt diese Meldung vollständig für Sie.
In Ausnahmefällen – z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden, in speziellen Ortsbildschutzgebieten oder bei Anlagen, die stark von der Dachfläche abweichen – kann ein ordentliches Baugesuch erforderlich sein. Reusser klärt das für Ihren Standort im Kanton Bern vorab ab und leitet die nötigen Schritte ein.
Nein, in der Regel benötigen wir nichts von Ihnen – Reusser erstellt alle nötigen technischen Unterlagen selbst.

Einmalvergütung (EIV)

3 Einträge
Die Einmalvergütung (EIV) ist die offizielle Bundesförderung für Photovoltaikanlagen (KLEIV für kleinere, GREIV für grössere Anlagen). Die Anmeldung erfolgt über das Pronovo-Portal. Reusser übernimmt diese Anmeldung komplett für Sie.
Sie müssen nicht auf die Auszahlung von Pronovo warten – Reusser zieht den voraussichtlichen Förderbetrag in der Regel direkt von der Schlussrechnung ab (Vorfinanzierung). Wir kümmern uns um den gesamten weiteren Prozess mit dem Bund.
Die aktuellen Fördersätze sind auf pronovo.ch einsehbar.

Kosten & Steuern

2 Einträge
Die Amortisationszeit liegt je nach Anlagengrösse, Eigenverbrauch und Förderung typischerweise bei 8–12 Jahren.
Ja. Aus steuerlicher Sicht (Brechung der Steuerprogression im Kanton Bern) kann es sehr sinnvoll sein, die Installation und Rechnungsstellung über den Jahreswechsel (z.B. Dezember/Januar) auf zwei Steuerjahre aufzuteilen. Sprechen Sie uns als Kunde frühzeitig darauf an!

Netzanschluss & Herkunftsnachweis

5 Einträge
Die Anmeldung beim lokalen Netzbetreiber (im Kanton Bern z.B. BKW, ewb) übernimmt Reusser für Sie. Das geschieht mittels technischem Anschlussgesuch (TAG) noch vor Baubeginn.
Die Registrierung (HKN) für den produzierten Ökostrom ist Sache des Kunden. Sie müssen sich aktiv bei Ihrem Netzbetreiber dafür anmelden, um die HKN-Vergütung zu erhalten. Dies kann erst nach Inbetriebnahme und nach Abnahme des unabhängigen Kontrollorgans erfolgen. Der Prozess kann bis zu 6 Monate dauern. Wir bitten um Geduld.
Der Netzbetreiber vergütet den überschüssigen Strom zu einem festgelegten Tarif. Die BKW und andere Werke passen diese Tarife periodisch an. Da eingekaufter Strom fast immer teurer ist als der Erlös aus der Einspeisung, liegt es im Interesse des Kunden, die Anlage primär auf einen hohen Eigenverbrauch zu trimmen.
In der Regel ja: Es wird ein Zweirichtungszähler benötigt. Reusser meldet diesen Bedarf dem Netzbetreiber. Den physischen Tausch organisiert der Netzbetreiber (z.B. BKW).
Mit dem neuen Stromgesetz gibt es seit 2026 die Möglichkeit, sich in einer Lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) zusammenzuschliessen. So können Sie Strom auch über Grundstücksgrenzen hinweg an Nachbarn verkaufen. Wir halten Sie dazu gerne auf dem Laufenden.

ZEV – Zusammenschluss zum Eigenverbrauch

3 Einträge
Die formelle Anmeldung des ZEV beim Netzbetreiber sowie die Erstellung der internen Verträge zwischen den Parteien (z.B. Mieter, Stockwerkeigentümer) liegt in der Verantwortung des Kunden. Reusser stellt im Vorfeld jedoch die technische Machbarkeit und die korrekte Messinfrastruktur für den ZEV sicher und gibt Hilfeleistung bei der Anmeldung.
Ein ZEV erlaubt es mehreren Parteien innerhalb desselben Grundstücks (z.B. Mehrfamilienhaus), gemeinsam eine Solaranlage zu betreiben. Er lohnt sich, da der Solarstrom direkt intern genutzt wird – das erhöht den Eigenverbrauch und senkt die Netzkosten für alle Beteiligten erheblich.
Ja. Bei unserer ZEV-Abrechnungslösung "Sunshare" erhält jede Partei eine eigene, übersichtliche Rechnung. Sie haben keinen direkten Vertrag mehr mit dem Netzbetreiber (wie BKW); das läuft alles gebündelt über den ZEV-Verantwortlichen (meist der Eigentümer).

Technik

2 Einträge
Solarpanels haben eine sehr glatte Oberfläche. In einem schneereichen Winter rutscht Schnee schnell und unkontrolliert ab. Ein Schneefang verhindert dies und schützt Personen und Fahrzeuge.
Qualitativ hochwertige Solarpanels haben eine Lebensdauer von 25–30 Jahren und in der Regel eine Leistungsgarantie von mindestens 25 Jahren. Für die weiteren Komponenten gelten üblicherweise folgende Garantien:
  • Wechselrichter: 10 Jahre
  • Batterie: 10 Jahre
  • Ladestation: meist 5 Jahre

Ladestation (E-Auto)

2 Einträge
Ja, das ist eine sehr sinnvolle Kombination – Sie laden Ihr Auto direkt mit selbst produziertem Sonnenstrom. Wichtig ist, dass Ladestation, Wechselrichter und allfälliger Batteriespeicher aufeinander abgestimmt sind. Wir empfehlen, die Ladestation von Anfang an in die Planung einzubeziehen.
Nachrüsten ist grundsätzlich möglich, aber je nach bestehendem Wechselrichter oder Speichersystem nicht immer ohne Anpassungen. Sprechen Sie uns bitte zuerst an, bevor Sie eine Ladestation kaufen.

ZEV Monitoring & Loxone App

2 Einträge
Die Loxone App ist die zentrale Steuer- und Überwachungsapp für Ihr Gebäude und Ihre Solaranlage. Sie ermöglicht es, alle angeschlossenen Systeme – Solarproduktion, Batteriespeicher, Ladestation, Heizung und mehr – auf einen Blick zu sehen und zu steuern. Verfügbar für iOS und Android.
Die App bietet verschiedene Ansichten je nach Konfiguration: die Energieansicht (Produktion, Verbrauch, Einspeisung, Batterieladezustand in Echtzeit) sowie die Statistikansicht (Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresauswertungen).

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